Familie absichern
Wer Kinder hat und ein Haus abbezahlt, sammelt über die Jahre mehr Verträge als Überblick. Wir sehen uns gemeinsam an, was wirklich zählt – und wo ihr euch etwas spart.
Was zur Absicherung eurer Familie gehört
Wer ein Haus abbezahlt und Kinder großzieht, sammelt über die Jahre einen Stapel Verträge: die Haftpflicht aus WG-Zeiten, die Risikolebensversicherung von der Bank, eine Unfallversicherung, die mal jemand empfohlen hat. Kaum jemand nimmt sich die Zeit, das zusammen anzuschauen – dabei entscheidet genau das, ob im Ernstfall wirklich alles greift.
Zwei Bausteine sind für jede Familie mit Kindern der Kern: die Privathaftpflichtversicherung, weil ihr laut Gesetz unbegrenzt haftet – auch für das, was die Kinder anrichten. Und die Hinterbliebenenabsicherung, meist über eine Risikolebensversicherung, die den Lebensstandard der Familie sichert, wenn ein Elternteil ausfällt. Beides betrifft jede Familie, unabhängig davon, was sonst noch versichert ist.
Woran du einen guten Vertrag erkennst
Bei Haftpflicht und Risikoleben trennt sich die Spreu vom Weizen.
Privathaftpflicht. Eine gute Familienhaftpflicht deckt den ganzen Haushalt ab, auch minderjährige Kinder, und zahlt weltweit. Wichtig ist eine ausreichend hohe Deckungssumme und eine Forderungsausfalldeckung – die greift, wenn euch selbst jemand schadet, der nicht oder nicht ausreichend versichert ist. Und: eine lange Nachhaftung, falls ein Schaden erst Jahre später auffällt.
Risikolebensversicherung. Eine gute Police ist auf eure tatsächliche Situation zugeschnitten – auf die Restschuld des Hauses, das Alter der Kinder, das Einkommen, das ersetzt werden muss. Pauschale Summen von der Bank oder aus dem Baufinanzierungspaket sind selten richtig bemessen. Und: Die Gesundheitsfragen im Antrag sollten sorgfältig und wahrheitsgemäß beantwortet werden – sonst zahlt die Gesellschaft im Ernstfall nicht.
Was wir davon halten
Nicht alles, was angeboten wird, muss auch abgeschlossen werden.
Eine Sterbegeldversicherung brauchen die wenigsten Familien – wer eine Risikolebensversicherung hat, deckt die Kosten einer Beerdigung damit ohnehin mit ab, meist zu deutlich besseren Konditionen.
Doppelt versichert ist nicht besser versichert. Über den Arbeitgeber, einen Verein oder eine alte Unfallversicherung läuft oft schon etwas mit – bevor wir etwas Neues empfehlen, schauen wir erst, was schon da ist.
Bündelprodukte mit vielen Zusatzbausteinen klingen nach Rundum-Sorglos, kosten aber oft für Bausteine, die zu eurer Situation gar nicht passen. Lieber jeden Baustein einzeln prüfen als ein Paket kaufen, das keiner ganz braucht.
So läuft das ab
Drei Schritte, keine Verpflichtung.
- 1
Wir schnacken
Kurzes Gespräch, telefonisch, per Video oder im Kontor. Du schilderst eure Situation, wir hören zu.
- 2
Wir prüfen
Wir sehen uns eure bestehenden Verträge an und decken auf, wo Lücken oder doppelte Kosten stecken.
- 3
Du entscheidest
Du bekommst eine klare Empfehlung ohne Kaufzwang. Was ihr daraus macht, entscheidet ihr.
Passt oft dazu
Häufige Fragen
Reicht eine Familienhaftpflicht für alle im Haushalt?
In der Regel ja – eine Familienhaftpflicht deckt beide Elternteile und die im Haushalt lebenden minderjährigen, unverheirateten Kinder mit ab. Wichtig ist ein Blick ins Kleingedruckte vor allem dann, wenn sehr junge Kinder im Haushalt leben, die selbst noch nicht haftbar gemacht werden können.
Was ist der Unterschied zwischen Risikolebens- und Kapitallebensversicherung?
Eine Risikolebensversicherung zahlt ausschließlich im Todesfall und ist reiner Schutz – dafür günstig. Eine Kapitallebensversicherung koppelt diesen Schutz mit einem Sparanteil und ist entsprechend teurer. Für die reine Absicherung der Familie reicht meist die Risikolebensversicherung.
Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?
Das hängt von eurer Situation ab: von der Restschuld des Hauses, dem Einkommen, das im Ernstfall ersetzt werden muss, und dem Alter der Kinder. Eine pauschale Zahl gibt es nicht – wir rechnen das gemeinsam durch.
Was passiert mit dem Vertrag, wenn sich etwas ändert – neues Kind, Umzug, Trennung?
Ein Vertrag, der einmal passt, passt nicht automatisch für immer. Meldet euch, wenn sich eure Situation ändert – wir prüfen dann, ob Summe und Bausteine noch stimmen.
Braucht jeder Elternteil eine eigene Risikolebensversicherung?
Ja. Anders als bei der Haftpflicht, die für den ganzen Haushalt gilt, braucht jeder Elternteil eine eigene Police – weil im Ernstfall jeweils das Einkommen der einzelnen Person ersetzt werden muss.
Lass uns schnacken
Ruf an, schreib eine Nachricht oder buch dir direkt einen Termin – wir melden uns immer persönlich zurück.
Kontor Willhoop 5, 1. OG · 22453 Hamburg · +49 40 3786720